szmmctag

  • NDR Info: Neues von den japanischen Stofftieren

    DI 29.07.2014 | 14.35 Uhr | NDR Info

    Es gibt Neuigkeiten aus Japan. Nach dem Tagesschau-Beitrag über die Stofftiere, die von ihren Besitzern auf Reisen geschickt werden, berichtete NDR Info am Dienstagnachmittag über eine weitere Besonderheit aus Asien.

    Dort gibt es Cafés, in denen Singles nicht lange alleine bleiben müssen. Nein, es sind jedoch keine Menschen, die sich da zu ihnen gesellen - also, jedenfalls nicht direkt. Es sind Stofftiere. Bemerken die Betreiber der Cafékette, dass dort ein Gast allein am Tisch rumsitzt, dann bekommt er einen Begleiter an die Seite. Ein lebendiges Maskottchen, ein Stofftiere, setzt sich zu ihm, um ihm Gesellschaft zu leisten. Und angeblich finden die Japaner das toll, wobei mich bei denen eigentlich nur noch wenig wundert.

    Unklar ist, ob man die Maskottchen auch nach Hause mitnehmen darf. Oder ob es vielleicht Hinterzimmer gibt, wo die Gäste mit diesen Masko... ähm... also...
    Mist. Immer diese Sommerlöcher.

  • Polizeiruf 110: Bei Klingelzeichen Mord

    MO 28.07.2014 | 22.15 Uhr | rbb

    Eine Lehrerin wankt aus ihrer Klasse. Dorfpolizist Krause will sie in ein Gespräch verwickeln, doch sie bricht zusammen. Sie ist tot. Erstochen. Vermutlich von einem Schüler. Von welchem, ist vollkommen unklar.
    Der rbb wiederholte am Montagabend einen der besten Filme aus der Krimireihe “Polizeiruf 110″. In der ORB-Produktion von 2001 ging es um eine Lehrerin, die ihrer Schüler dermaßen mobbte, dass sie sich zu einer Verzweiflungstat entschließen. Sie planen ihren Mord.
    Als die Lehrerin tatsächlich tot ist, müssen Krause und Kommissarin Rosenbaum ermitteln, was in der Klasse passiert ist, als der Messerstich geschah.

    Ein unfassbar guter Film ist dem ORB da 2001 gelungen. Es ist ein unaufgeregter Krimi, er geht an die Nieren, weil er zeigt, wie eine Situation in eine Katastrophe führen kann. Bis zum Schluss ist vollkommen unklar, was geschehen sein könnte.
    Zum hervorragenden Buch kommen tolle Darsteller, allen voran die Jugendlichen um Alexander (Christian Blümel).
    Ein “Polizeiruf” der fesselt, der bestürzt, der mitreißt.

  • The Common Linnets: Calm after the Storm

    SO 20.07.2014 | 2.14 Uhr (Mo.) | VIVA

    Es hat ein wenig gedauert, aber es weht doch wieder ein bisschen Eurovisionsluft im Radio und im Musikfernsehen. Während die 2014er-Gewinnerin Conchita Wurst weniger mit ihrem Siegersong als mit ihrer Person von sich reden macht, haben die zweitplatzierten Niederländer offenbar den Sprung in die deutschen Medien geschafft.

    The Common Linnets laufen mit "Calm after the Storm" nicht nur bei VIVA. Das Lied ist auch im Radio zu hören, und das nicht nur auf den öffentlich-rechtlichen Sendern wie RadioBerlin oder NDR2. Auch bei 104.6 RTL oder der Ostseewelle kommt es vor, dass einem der wunderschöne Song begegnet.
    Wäre auch schade, wenn der Eurovision Song Contest ein einmalige Spektakel sind und die Lieder danach komplett ignoriert werden.

  • Die unwahrscheinlichen Erlebnisse im Leben von... Frank Elstner

    SO 20.07.2014 | 22.15 Uhr | WDR

    Fangen wir mal mit dem Positiven an: Der WDR traut sich mal, was Neues zu machen. Mal keine Hitlisten und keine Quizshow, auch kein neuer Markencheck und kein Nachmittags-Gute-Laune-Magazin. Der WDR hat sich eine neue Comedyshow getraut.
    Und sie hatte sogar gute Momente.
    Die neue Reihe heißt "Die unwahrscheinlichen Erlebnisse im Leben von...", und bei der Premiere drehte sich alles um Frank Elstner, der auch Teil der Sketche war.
    Da gab es eine durchaus witzige Parodie der "Montagsmaler" und einen ganz netten Song am Ende, dass ja das Fernsehen in Deutschland gar nicht so schlecht sei. Frank Elstner zeigt auch, dass der Humor hat und sich selbst auf die Schuppe nimmt. Samuel Koch hat einen Cameo-Auftritt als Fernsehshow-Sicherheitsexperte. Ja, das ist ein Lacher! Und überhaupt macht das Ganze vom Stil her durchaus Spaß.
    Die Reihe stammt von Jan Böhmermann und der Bild- und Tonfabrik - beide haben zum Beispiel "Roche und Böhmermann" und das "Neo-Magazin" ins Leben gerufen. Und also die neue WDR-Comedy.

    So ganz gut funktioniert hat das aber trotzdem nicht, und da sind wir bei den negativen Punkten. Die Sketche sind mitunter viel zu lang, die Witze oft ganz schön ausgelutscht. Die Show soll irgendwie anarchomäßig sein, gleitet aber viel zu oft ins Trutschige um, und da wird es dann leider auch langweilig. Oft sind die Gags vorhersehbar und werden so in die Länge gezogen, dass der Finger doch mal kurz nervös über den Videotext- und Umschalttasten schwebt.

    Die sehr guten Ansätze sind erkennbar in der neuen Show. Im Herbst sollen fünf weitere Folgen produziert werden, und dafür sollen die Schreiber sich dann doch noch einiges einfallen lassen.

  • Schlag den Star: Michael Wendler vs. Axel Stein

    SA 19.07.2014 | 20.15 Uhr | ProSieben

    Michael Wendler muss ein Masochist sein. Der Schlagersänger scheint sich allen Schmähungen zu stellen, die sich ihm bieten. Er blamierte sich mit seiner Dokusoap. Er blamierte sich im Dschungel. Er blamierte sich beim Promidinner.
    Aber das reicht ihm nicht. Angeblich zieht er bald ins "Promi Big Brother"-Haus, und am Sonnabend war er zu Gast bei "Schlag den Star" auf ProSieben.

    Um es kurz zu machen: Er hat verloren, und das grandios mit 1:27 gegen den Schauspieler Axel Stein. Und immer, wenn der Wendler doch mal was wusste oder richtig machte, buhte ihn ein Teil des Publikums aus. Moderator Stefan Raab hatte während der kompletten Show fast nur Häme für Wendler übrig.
    Nicht, dass er das verdient hätte, aber in "Schlag den Star" konnte einem der Wendler fast schon wieder leidtun. Denn es ist immer lustiger, wenn sich der Wendler selbst blamiert, als wenn er mutwillig von anderen niedergemacht wird.

    Aber der Wendler biss die Zähne zusammen und machte weiter bis zum bitteren Ende. Aber vielleicht macht es ihm ja auch Spaß, sich ausbuhen zu lassen...

  • Henssler hinter Gittern

    MI 16.07.2014 | 0.30 Uhr (Do.) | RTL

    Entzückend. Marcellinus ist Kreditbetrüger, hat einen Schaden von mehr als einer Million Euro angerichtet und sitzt eshalb im Knast. Und jetzt darf er bei RTL in der Primetime Pfannkuchen backen. Nico steht so rum und hat keinen Bock drauf, schließlich hat er ja auch so keinen Bock auf Arbeiten, er ist ein Dieb und sitzt deshalb im Knast. Pfannkuchen findet er doof.

    Für die neue Dokureihe "Henssler hinter Gittern" (montags um 20.15 Uhr und in der Wiederholung am späten Mittwochabend) kocht Steffen Henssler nun mit Verbrechern. Totschläger, Intensivtäter und andere Knastinsassen sind nun Teil einer Dokusoap. Sie drehen mit einem RTL-Team, und keiner weiß, welche Szenen echt sind, und welche nachgedreht. Da stehen sie dann mal auf dem Hof und diskutieren mit ihrem Wärter - ob die Dialoge wahrhaftig sind, bleibt unklar.
    Aber warum müssen Knastleute nun zu Fernsehstars bei RTL werden? Warum muss man solchen Menschen eine Plattform bieten? Verbrecher sollen im Knast für ihre Taten büßen, sie sollen arbeiten, die Zeit irgendwie rumbringen - ich finde aber nicht, dass sie nun für RTL und mit Steffen Hennsler kochen müssen.

  • FIFA-WM 2014 live: Deutschland feiert die Weltmeister

    DI 15.06.2014 | 10.05 Uhr | Das Erste

    Wenn Steffen Simon in der ARD minutenlang live den Anflug einer Maschine auf den Flughafen Berlin-Tegel kommentiert, dann muss das etwas sehr Außergewöhnliches sein. Wenn Millionen Menschen sehen wollen, wie der Flieger dann tatsächlich landet - immerhin etwas, was in Tegel jeden Tag dutzendfach passiert -, dann müssen an Bord sehr prominente Menschen sitzen.
    Nach dem Sieg der Fußball-Weltmeisterschaft sind die deutschen Fußballer wieder dahoam angekommen, und Das Erste hat sein Vormittagsprogramm freigeräumt, um zu übertragen, wie die Mannschaft durch Berlin gefahren wird.

    Nun könnte man sagen: Boah, ist das langweilig. Es ist aber nicht langweilig. Allein vor dem Brandenburger Tor standen hunderttausende Menschen, um der Mannschaft und dem Pokal zuzujubeln.
    Und die WM-Helden tanzten, sie jubelten, sie singen, sie waren ein bisschen peinlich und absolut siegesbetrunken.

    Da stehen also lauter Männer auf einer riesigen Bühne und treiben Unsinn. Peinlich? Unangenehm?
    Mancher mag das so sehen. Aber ich gönne ihnen diese Peinlichkeit und sehe sie überhaupt nicht negativ. Wochenlang haben sie trainiert, gekämpft, gespielt - und am Ende gesiegt. Der Druck ist weg, jetzt wird nur noch gefeiert.

    Aber dann ist da noch die "Gaucho-Affäre"? Die Gruppe um Miroslav Klose sang: “So gehen die Gauchos, die Gauchos gehen so” und “So gehen die Deutschen, die Deutschen gehen so”. Die Gauchos geduckt, die Deutschen aufrecht.
    Die Spieler würden ihr Image verspielen, die weltoffene, tolerante Nation sei im Eimer, so schrieben einige Medien. Aber meine Güte - da hat eine Mannschaft gewonnen, die andere verloren. So ist das im Fußball, und die mannschaft hat in den vergangenen Tagen immer wieder bewiesen, wie weltoffen sie ist, immer wieder haben sich alle bedankt, wie toll es doch in Brasilien war. Da muss man den zugegebenermaßen nicht sehr einfallsreichen Song nun auch nicht überbewerten und deshalb gleich die ganze WM in die Tonne treten.

    Die Übertragung überzog übrigens um zwei Stunden, da die Anfahrt der Mannschaft zum Brandenburger Tor erheblich länger dauerte als geplant. Die Bühnenshow übertrugen ARD und ZDF parallel, da war nach 13 Uhr leider kein Platz mehr für Politik. Die ARD schob das "Mittagsmagazin" zu tagesschau24 ab, das ZDF verzichtete ganz. Muss eigentlich auch nicht sein. Ein übertragender Sender hätte völlig gereicht.

  • FIFA-WM 2014 live - Finale: Deutschland - Argentinien

    SO 13.07.2014 | 20.15 Uhr | Das Erste

    Das ist die Fernsehnacht des Jahres! Deutschland ist Fußball-Weltmeister 2014! Nach einem nervenaufreibenden WM-Finale gegen Argentinien zeigt Das Erste viele Minuten lang Jubelbilder aus Rio de Janeiro. Und man kann sich gar nicht sattsehen.
    Jetzt zählt es nicht mehr, dass so manches Spiel hier und da etwas zäh verlief. Jetzt zählt so manches patzige Interview nicht mehr. Jetzt zählt nur noch: Wir haben den Pokal und den vierten Stern.

    Die ARD hat deshalb gleich mal das komplette Nachtprogramm abgesagt. Bis 12 Uhr am Montag wird es wohl durchgehend nur rund um die WM gehen. Nachts läuft gleich noch mal das Finale, das "Morgenmagazin" wird den Jubel fortsetzen, und gleich danach gibt es die zweite Wiederholung des Finales.
    Aber 18 Jahre nach dem letzten EM-Titel und 24 Jahre nach dem letzten WM-Titel darf man auch gern mal eine Weile austicken.

  • radioeins-Wetter: Freundlicher Wettermix

    SA 12.07.2014 | 14.03 Uhr | radioeins

    Irgendwas muss bei den Wetterfröschen am Sonnabend gewaltig schiefgelaufen sein. Während radioeins vom rbb im Wetterbericht am Nachmittag einen freundlichen Wettermix mit Sonne und Wolken ansagte, befanden sich Teile von Oranienburg, Germendorf und die Umgebung in einem sintflutartigen Regen, der einige Straßen unfahrbar werden und Keller volllaufen ließ. Und während im radioeins-Wetterbericht unbeirrt von 20 bis 24 Grad gesprochen wurde, herrschten in Kremmen zu diesem Zeitpunkt gerade mal 15 Grad.

    Erst ein Hörer scheint dem rbb mitgeteilt zu haben, dass das Wetter nicht ganz dem entspricht, was da im Radio verkündet worden ist. Denn plötzlich tauchte im Wetterbericht eine halbe Stunde danach die Regenmeldung auf - mit Verweis auf einen Hörerhinweis. In den verlesenen Aussichten des Wetterdienstes war dagegen von Starkregen weiter nichts zu hören. Wusste man beim Wetterdienst nichts vom Starkregen? Waren die verkündeten Daten veraltet?

    Aber offenbar muss bei radioeins oder auch beim Wetterdienst jemand hellhörig geworden sein, denn wieder ein wenig später hörte sich der Wetterbericht ganz anders an, dann tauchte sogar eine Unwetterwarnung für den Barnim und Märkisch-Oderland auf. Den Leuten in Oberhavel hätte es vermutlich auch etwas geholfen, wenn sie vorher vom aufkommenden Unwetter etwas gehört hätten - und nicht einen freundlichen Sonne-Wolken-Mix.

    In Klaistow sind am Sonnabendnachmittag übrigens bei einem schweren Gewitter fünf Menschen durch einen Blitzschlag verletzt worden. Vielleicht hätte man auch in Klaistow schneller reagieren können, wenn der Wetterdienst gewusst hätte, dass Unwetter drohen. Oder ist "freundlicher Sonne-Wolken-Mix" der neue Code für "Wetterkatastrophe"?

  • Tagesschau: Urlaub für Stofftiere

    FR 11.07.2014 | 11.00 Uhr | tagesschau24

    Japaner haben keine Zeit für Urlaub. Und kein Geld. Deshalb schicken sie ihre Stofftiere in den Urlaub.
    Klingt irre? Ist es auch. So sind die Japaner.
    Die "Tagesschau" berichtete in ihrem Nachrichtenkanal am Freitagvormittag von einer jungen japanischen Frau, die ihr Geld damit verdient, dass sie mit den Stofftieren anderer Leute verreist. Unterwegs macht sie lauter Fotos, die eben jene Stofftiere vor irgendwelchen Sehenswürdigkeiten zeigt.

    Bekloppt. Offenbar scheinen die Japaner doch nicht zu wenig Kohle zu haben, denn dass so ein nichtsnutziger Irrsinn boomt, beweist eindeutig, dass die Kohle ja doch noch da sein muss, wenn man sie dafür ausgeben kann.
    Da nehme ich das Geld lieber, um selbst zu verreisen. Und mein Stofftier darf sogar mit. Wenn er will.

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